Die Corona-Krise stellt auch PBI vor neue Herausforderungen, um weiterhin den Schutz der begleiteten Personen und Organisationen gewährleisten zu können. Nun ist Solidarität gefragt, mehr denn je.
PBI apelliert an die internationale Gemeinschaft, den Kampf gegen die Kriminalisierung von MenschenrechtsverteidigerInnen und gegen die Straflosigkeit in Kolumbien, Guatemala und Honduras zu unterstützen.
Vor 15 Jahren ermorderte das kolumbianische Militär acht Personen der Friedensgemeinde San José de Apartadó. PBI war auf der Pilgerreise an die Orte des Geschehens mit dabei.
Der Bericht von Front Line Defenders für das Jahr 2019 verzeichnet weltweit 304 Ermordungen an MenschenrechtsverteidigerInnen. Mehr als die Hälfte davon wurde in Ländern begannen, in denen PBI aktiv ist.
Der Kurzfilm "The Defenders" von Manu Valcarce porträtiert MenschenrechtsaktivistInnen in Lateinamerika, die Risiken die sie eingehen und wie die internationale Aufmerksamkeit durch PBI einen positiven Unterschied bewirken kann.
Das PBI Projekt in Kolumbien sucht neue Freiwillige, die dazu beitragen, den Schutz bedrohter Menschenrechtsverteidiger*innen zu verbessern. Die Bewerbungsfrist wurde bis zum 9. Mai 2022 verlängert.
Das kolumbianische Solidaritäts–Komitee mit den politischen Gefangenen (Comité de Solidaridad con los Presos Políticos, CSPP) steht erneut im Zentrum einer Kriminalisierungskampagne.
Anlässlich des internationalen Menschenrechtstags am 10. Dezember stellte die ehemalige Freiwillige Sophie Helle am Gymnasium in Bulle (FR) die Begleitarbeit von PBI in Kolumbien vor.
Die unbewaffnete Schutzbegleitung von Peace Brigades International bietet AktivistInnen neben Sicherheit auch Solidarität und Hoffnung. PBI Kolumbien feiert das fünfundzwanzigste Jubiläum und zeigt zum Auftakt des Anlasses ein Video - von insgesamt 25 - aus dem Alltag der Einsatzleistenden.