in den medien
Le Honduras, où PBI est présent depuis 2013, est l'un des pays les plus dangereux pour les défenseur·euses de l’environnement. Deux d’entre elles, Juana Zúniga et Tania Lemuz, ont témoigné à Genève pour Le Courrier, mettant en cause les grandes entreprises et leurs financements occidentaux.
Christophe Koessler · Le Courrier · 25 octobre 2024
In Guatemala sind indigene und bäuerliche Gemeinschaften weiterhin von Landvertreibungen betroffen, besonders in Alta und Baja Verapaz. 2024 zählten die Unión Verapacense de Organizaciones Campesinas (UVOC) und das Comité Campesino del Altiplano (CCDA) dort 68 Räumungsbefehle. Diese Gewalt hat eine lange Geschichte der Landenteignung, verschärft durch Monokulturen und extraktive Projekte. > Auch online lesen
Lesbia Artola vom Comité Campesino del Altiplano in Guatemala wird wegen ihrer Menschenrechtsarbeit bedroht und verleumdet. Ihr Fall ist kein Einzelfall, viele andere Menschenrechtsverteidiger*innen sind denselben Angriffen ausgesetzt, ebenso wie Journalist*innen. Die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen wie PBI ist daher entscheidend, um die Sicherheit und die Unterstützung der guatemaltekischen Zivilgesellschaft zu erhöhen. > Auch online lesen
Im März 2024 strahlte SRF unter dem Titel "Mexiko: Engagement gegen Gewalt und Willkür" eine Reportage von Mitja Rietbrock über die Arbeit von PBI Mexiko aus. Der Film beleuchtet die Begleitung von PBI für die Familie von Samir Flores, einem Menschenrechtsaktivisten, der wegen seines Umweltaktivismus ermordet wurde.
Vor Weihnachten hatten Studenten der Akademie für Journalismus und Medien der Universität Neuchâtel die Gelegenheit, Ricardo Hernandez Ruiz kennenzulernen. Der mexikanische Reporter, der als Gast in der Schweiz war, erzählte ihnen von seiner Recherche über den Badeort Cancún, für die er im November mit dem Breach Valdez-Preis, der seit 2018 zu Ehren zweier ermordeten Journalist*innen im Norden Mexikos verliehen wird, ausgezeichnet wurde.
Die Geschichte der Gewalt der linken Guerilla- und rechten paramilitärischen Gruppierungen im kolumbianischen Departement Putumayo reicht über viele Jahrzehnte zurück. Der Friedensvertrag von 2016 zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerilla der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) brachte nicht die erhoffte Linderung. Die fehlende Umsetzung der vereinbarten Reformen kreierte im Gegenteil ein gefährliches Machtvakuum, wie das Beispiel der Kleinbäuerin Jani Silva zeigt.
Nachdem die Notfallverhütung für honduranische Frauen und Mädchen vierzehn Jahre lang illegal war, hob Xiomara Castro, Präsidentin von Honduras, am 8. März 2023 das Verbot dieses Medikaments per Verordnung auf. Ein bemerkenswerter Schritt nach vorne in einem Land mit einer in der jüngsten Zeit restriktiven Sexual- und Reproduktionspolitik, die bis hin zu einem kompletten Abtreibungsverbot reicht.
Solway ist ein Schweizer Bergbauunternehmen, dass in Guatemala durch Nickelabbau die Umwelt verschmutzt: Wer dagegen vorgeht, muss mit Repression rechnen – das hat der Journalist Carlos Choc am eigenen Leib erfahren. Carlos Choc ist Indigener der Maya Q’eqchi’ Gemeinschaft in Guatemala. Als er über die Umweltverschmutzungen und Menschenrechtsverletzungen durch die Bergbaufirma Solway mit Sitz in der Schweiz berichtet, gerät er ihn Schwierigkeiten.
Pressefreiheit und Ressourcenabbau in Guatemala – Carlos Choc und der Fall der Nickelmine von Solway
Seit fünf Jahren wird der guatemaltekische Journalist Carlos Choc verfolgt, bedroht und kriminalisiert. Er begleitet am Izabalsee die Proteste der Fischergemeinschaften, die sich aufgrund der sozialen und ökologischen Schäden seit Jahrzehnten gegen den Nickelabbau in der Region wehren.
Guatemala gehört für Umwelt- und Menschenrechtsverteidiger*innen zu den gefährlichsten Ländern weltweit. PBI begleitet dort Organisationen, die sich für die Rechte der indigenen und bäuerlichen Gemeinschaft einsetzen. Anuja Pathak, die nach einem Jahr als Freiwillige im Einsatz in Guatemala in die Schweiz zurückgekehrt ist, berichtet über ihre Erfahrungen.
Seit Jahren wird der zivilgesellschaftliche Handlungsspielraum in zahlreichen Ländern, bspw. Kolumbien, Kenia, Nicaragua oder Indonesien immer weiter eingeschränkt. Die hohe Anzahl an Angriffen auf Menschenrechtsverteidiger*innen in diesen Ländern ist alarmierend. In diesem Kontext ist die Advocacy-Arbeit von internationalen NGOs für Menschenrechte wie Peace Brigades International (PBI) unabdingbar, damit der zivilgesellschaftliche Handlungsspielraum erweitert und geschützt wird.
Der neue Bericht von Swisspeace ist Teil des 2019 in der Schweiz vorgelegten vierten Nationalen Aktionsplans zur UNO-Sicherheitsratresolution 1325 zu Frauen, Frieden und Sicherheit. Er basiert auf der Arbeit von FriedensFrauen Weltweit, der Schweizer Plattform für Friedensförderung (KOFF) und cfd – die feministische Friedensorganisation. Florence Mwikali, Projektkoordinatorin bei PBI Kenia,berichtet darin über die geschlechterspezifische Problematik der Care-Arbeit und wie ein Projekt in Kenia diese angehen will.