Kolumbien-Bericht: Zunahme der Morde an MRV
PBI Kolumbien macht in einem kürzlich erschienenen Bericht auf die besorgniserregende Lage für MenschenrechtsverteidigerInnen in Kolumbien aufmerksam.
PBI Kolumbien macht in einem kürzlich erschienenen Bericht auf die besorgniserregende Lage für MenschenrechtsverteidigerInnen in Kolumbien aufmerksam.
Die Bevölkerung von Buenaventura streikt, um gegen die Verletzung ihrer sozialen und zivilen Rechte zu protestieren. Dafür blockiert sie den wirtschaftlich bedeutsamen Hafen.
Nach fünf Monaten im Team in Apartadó, Kolumbien, berichtet Lisa Stalder über ihre ersten Eindrücke aus dem Einsatz.
Anlässlich der 34. Session des Menschenrechtsrats in Genf zeigte sich die internationale Gemeinschaft besorgt über die Menschenrechtslage in Kolumbien, Guatemala und Honduras.
Im März waren die AktivistInnen Berenice Celeita aus Kolumbien und Marcos Ramírez aus Guatemala auf Speaking Tour in der Schweiz.
Die Zunahme von Anschlägen durch paramilitärische Gruppierungen in verschiedenen Regionen Kolumbiens zeigt die Grenzen des im November 2016 unterzeichneten Friedensvertrages auf.
Am 24. November 2016 haben die kolumbianische Regierung und die FARC die zweite Version der Friedensverträge unterschrieben. Dies geht jedoch nicht einher mit einer Verbesserung der Sicherheit für MenschenrechtsaktivistInnen.
Am 24. November 2016 lancierte PBI mit einer NGO-Koalition eine Website, welche die Fälle ermordeter MRV seit dem Inkrafttreten der UNO-Deklaration zum Schutz von MRV (1998) dokumentiert.
Lisa Stalder aus Thun reiste am 20. November 2016 für eineinhalb Jahre nach Kolumbien, um dort bedrohte MenschenrechtsverteidigerInnen zu begleiten.
PBI schliesst sich den Tausenden von KolumbianerInnen an, die die Bildung eines friedlichen Landes unterstützen und eine Lösung für die derzeitig ungewisse Situation einfordern.