In weniger als 100 Tagen, am 29. November 2020, kommt die Vorlage zur Abstimmung. PBI unterstützt die Initiative und zeigt hier nochmals die wichtigsten Eckpunte dazu auf. Hilf auch du mit, die Abstimmung zu gewinnen und fordere deine Bekannten mit einer Postkarte auf, JA zu stimmen!
Die Friedensgemeinde San José de Apartadó liegt mitten in der konfliktreichen kolumbianischen Region Urabá. Mit der Corona-Pandemie spitzt sich nicht nur die Gesundheitslage vor Ort zu, sondern auch die Gewalt durch bewaffnete Gruppierungen.
PBI ist sehr besorgt über die Ermordung von 15 Mitgliedern der Gemeinde San Mateo del Mar im Juni 2020. PBI und andere zivilgesellschaftliche Organisationen fordern die zuständigen Behörden auf, die Vorkommnisse aufzuklären und die Schuldigen anzuklagen.
Die Corona-Krise stellt Mexiko im Gesundheits- und Migrationsbereich vor grosse Herausforderungen. MenschenrechtsverteidigerInnen tragen auf beiden Gebieten zur Lösungsfindung bei. Dafür benötigen sie aber öffentliche Anerkennung, Schutz und Ressourcen.
Anfangs Juni organisierte PBI Schweiz virtuelle Treffen mit dem kolumbianischen Anwalt und MRV, Germán Romero. Er berichtete von den schweren Menschenrechtsverletzungen im Land und von Bedrohungen, denen er durch seine Arbeit ausgesetzt ist.
Die JournalistInnen in Honduras stehen aufgrund der Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zunehmend unter Druck. ExpertInnen der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte betonen, dass speziell in Krisenzeiten das Recht auf Informationssuche und -Verbreitung eingehalten werden muss.
Im Mai 2020 begann die Irin, Mary Lawlor, ihr Mandat als UNO-Sonderberichterstatterin für den Schutz von MenschenrechtsverteidigerInnen und löste damit nach sechs Jahren Michel Forst ab. PBI sprach mit ihr über ihre Prioritäten und Ziele und fragte, wie PBI sie dabei am besten unterstützen kann.
MenschenrechtsverteidigerInnen (MRV) in Mexiko sind mit zwei grossen Problemfeldern konfrontiert: Gesundheit und Menschenrechte. Denn trotz der aktuellen sanitären Krise werden Menschenrechtsverletzungen nicht nur weiterhin begangen, sondern nehmen sogar zu.
Der Besuch der UNO-Sonderberichterstatterin für aussergerichtliche, standrechtliche oder willkürliche Hinrichtungen, Agnès Callamard, in Kenia, stärkt die Arbeit von MenschenrechtsverteidigerInnen, die sich gegen die ungebremste Zunahme von Polizeigewalt im Land einsetzen.